HI GIRLS.
Ich hoffe, eure Woche hat heute gut gestartet. Denke immer daran, dass dieser Tag heute so wie er genau jetzt in diesem Augenblick hier ist, nur einmal in deinem ganzen Leben existiert. Es lohnt sich also durchaus das Beste aus dem Tag zu machen, ihn zu genießen und jeden Moment, jeden Gedanken, jedes Wort in seine Schokoladenseite zu verwandeln.
Bevor ich euch auf eine Reise auf unseren kurzen Roadtrip nach Berchtesgaden und anschließend nach Wien mitnehme, möchte ich einige bewegende Momente mit euch teilen. Sicher kennen einige von euch den Film "Der Pianist". Ich habe ihn letzte Woche zum ersten Mal gesehen. Tief berührt sind manche Szenen noch immer vor meinem inneren Auge.
In dem Film geht es um einen jüdischen Pianisten, der aus Polen kommt und zur Zeit des 2. Weltkrieges lebt. Im Film wird so realistisch gezeigt wie die Juden nichts ahnend von Tag zu Tag schlimmer behandelt wurden bis viele von ihnen letztendlich in Auschwitz getötet wurden. Dem Pianist gelingt es auf wundersame Weise den Zug nach Auschwitz zu verpassen und schließlich bei nicht jüdischen Freunden unterzutauchen. Zwei ganze Jahre musste er beinahe ohne Menschenkontakt untertauchen und ist dem Tod einige Male nur knapp entkommen. Auf dem Bild sieht man die Ruinen, die übrig geblieben sind, in denen er sich dann versteckte. Dort in den Trümmern kann er wegen einer einzigen Person überleben, die sich entscheidet das Richtige zu tun. Ich kann dir nur empfehlen diesen Film anzuschauen...
Warum erzähle ich das alles? Eine Sache, die schon seit längerer Zeit mein Herz bewegt, ist die Frage, was wir tun können, damit so etwas wie der zweite Weltkrieg nie wieder passiert. Was ist es? Was braucht es dazu?
Ich habe das Ganze nicht miterlebt, unsere Eltern haben es nicht miterlebt, aber unsere Großeltern. Sie sind die letzte Generation, die direkt davon betroffen war. Mir wurde bewusst, dass es so unendlich wichtig ist, dass wir nie vergessen, wie schlimm, grausam, brutal, unwürdig und unmenschlich man mit den Juden umgegangen ist. Wir müssen wissen, dass das damals so krank war und dass so etwas nie wieder passieren darf.
Jeden Tag sehe ich Kinder und Teenager, die nochmals jünger sind als ich selbst und wieder ein paar Jahre weiter entfernt von diesen Ereignissen. So oft lehren wir den Kids einfach nur Fakten, schwarze Worte und Zahlen, die für sie keinerlei Bedeutung haben. Erst wenn wir im Herzen betroffen sind, hat das Ganze doch eine Bedeutung für unser eigenes Leben. Genau das merkte ich, als ich den Film schaute. Diese Ereignisse dürfen nicht einfach zu Fakten und Zahlen in unserem Kopf und unseren Geschichtsbüchern werden, die wir lernen und wiedergeben können, es muss vielmehr unser Herz bewegen. Durch das Erzählen, das Bewusst machen können wir schon viel erreichen, oder vielleicht einfach diesen Film anschauen und darüber sprechen.
Ich wünsche euch einen wunderbaren Montag & schicke euch liebe Regengrüße.
dama

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