HI BEAUTIFUL YOU.
Als ich die ersten Kapitel im ersten Buch Samuels gelesen hatte, staunte ich nicht schlecht. Samuel ist ein mega Typ, ein unglaublicher Prophet, keine Frage, aber meine Gedanken blieben bei Hannah hängen, der Mutter Samuels. Samuels Existenz haben wir nicht zuletzt ihrem Gebet zu Gott zu verdanken - aber das ist hier nicht mein Punkt. Lasst uns gemeinsam eine Frau kennen lernen, deren Charakter dir und mir ein wahres Vorbild sein kann. Wenn ich nur sehr wenige Worte gebrauchen dürfte, um sie zu beschreiben, wären es folgende: treu, gehorsam, gottesfürchtig, mit ganzem Herzen.
Zu allererst ein paar Fakten:
1 Hannah kann keine Kinder bekommen.
2 Sie ist mit einem Mann verheiratet, der sie über alles liebt. Er würde alles für sie
tun.
3 Hannah wird jedes Jahr aufs Neue von der anderen Ehefrau ihres Mannes (es war
damals üblich mehrere Frauen zu haben) deswegen aufgezogen, gereizt und fertig
gemacht.
Das ist Hannahs Situation. Was tut sie? Wie geht sie mit ihrer Situation um?
Wir wissen, dass Hannah zu Gott betete, Er ihr Gebet erhörte und ihr einen Sohn namens Samuel schenkte, den sie dann zum Tempel brachte, wo er aufwuchs und schon als kleiner Junge im Tempel dem Herrn diente. Aber in dieser Situation wusste sie selbst noch nichts von Gottes Plan.
Jedes Jahr geht Hannah aufs Neue mit zum Tempel, obwohl sie überhaupt nicht gern an die vergangenen Jahre zurückdenkt, da sie jedes Jahr verletzt wird, weil sie keine Kinder bekommen kann.
Hannah bleibt nicht zu Hause, sie geht trotzdem mit, jedes Jahr. Sie will mit dabei sein, wenn die Familie Gott Opfer darbringt und ihn anbetet.
--> Wenn du dich nicht wohlfühlst, Gefühle und Emotionen dir sagen, dass du zuhause
bleiben sollst, obwohl du weißt, dass es dran ist, loszuziehen, dann erinnere dich
daran, dass es wichtiger ist in Gottes Gegenwart zu sein und ihm zu gefallen als
deinen Gefühlen zu folgen.
In meiner Bibel steht nicht, was Peninnah, das ist die andere Ehefrau, zu Hannah gesagt hat. Was wir wissen, ist, dass Hannah irgendwann weinte und nichts mehr aß. Demnach schließe ich, dass Peninnahs Worte ganz schön gemein und verletzend sein mussten. Die Bibel lehrt uns, dass Hannah sehr von ihrem Ehemann geliebt wurde. Er liebte sie über alles, mehr als Peninnah. Für ihn war es kein Problem, dass Hannah keine Kinder bekommen konnte.
Als Hannah mal wieder so fertig war und weinte, stand sie nach dem Essen auf, ging zum Tempel und schüttete Gott ihr Herz aus.
--> Hannah steht auf und geht weg. Punkt. Sie geht einfach weg. Sie kontrolliert ihre
Emotionen. Sie hätte Peninnah zurück sticheln können, hätte sich auf dieselbe
Ebene begeben können wie Peninnah. Hannah entscheidet sich aufzustehen und
zum Tempel zu gehen.
--> Hannah wusste, dass ihr Mann sie über alles liebte. Sie hätte ihm alles erzählen
können, was Peninnah zu ihr sagte. Sie hätte sich vor ihrem Mann jedes Jahr aufs
Neue ausheulen können. Sie hätte allen Grund gehabt rein menschlich gesehen,
um Peninnahs schlimmes Verhalten ans Licht zu bringen. Elkanah, ihr Ehemann,
hätte sicherlich etwas unternommen, hätte er das gewusst. Aber Hannah schwärzt
Peninnah nicht an. Sie rennt mit ihrer Last zu Gott und schüttet ihre Seele ihrem
Herrn aus.
Was für ein Vorbild!! Jeder weiß, wie gemein, hinterlistig und fies wir sein können, vor allem, wie schnell uns auch Worte aus dem Mund huschen, die wir später bereuen gesagt zu haben. Lasst uns von Hannah lernen unsere Emotionen in Kontrolle zu haben und unser Herz, unsere Probleme, unsere Verletzungen nicht anderen Menschen hinzulegen sondern zu allererst vor Gott zu kommen und ihm unser Herz auszuschütten. Er erhört dein und mein Gebet, er hört unseren Herzensschrei!
IN LOVE & LETS FIGHT FOR THE GOOD.
dama

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