Etwas tief in ihrem Herzen versicherte ihr, dass sie berufen war zu etwas Größerem. Zu etwas, was sie sich nicht einmal erträumen könnte. Cathy ist begabt, talentiert, motiviert, sie steht mitten im Leben, alle Türen stehen ihr offen. Sie steht still. Tausend Gedanken gehen ihr durch den Kopf. "Ich weiß, dass ich etwas zu geben habe. Eine leise Stimme in mir sagt mir das. Ich weiß, dass es mehr gibt als das normale Leben." Stillstand. Stop. Break.
Warum bleiben wir so oft an diesem Punkt stehen? Der Heilige Geist flüstert in unser Ohr, wir hören Jesu Stimme und wissen tief in unserem Herzen, dass wir berufen sind. Wir haben sogar Ideen, noch nichts Definitives vielleicht, aber wir wissen, was wir gern tun und können uns ein paar Sachen vorstellen.
Immer wieder, wenn wir über unser Leben nachdenken, die letzten Tage und Wochen reflektieren, kommen wir zu diesem Punkt. Aber dann: Stillstand.
Ich lade dich ein, mit mir auf eine Reise zu kommen an diesem regnerischen Dienstag, um herauszufinden, warum wir so oft an derselben Stelle stehen bleiben. Wir wollen herausfinden, an was es liegt und uns dann mit Gottes Wahrheit füllen, um nächstes Mal, weiter zu gehen, weiter zu laufen bis ans Ziel. Let's go.
1. Was ist Angst eigentlich?
"Mit Beklemmung, Bedrückung, Erregung einhergehender Gefühlszustand [angesichts einer Gefahr]; undeutliches Gefühl des Bedrohtseins.
In der Fachsprache der Psychologie und Philosophie wird [öfter] zwischen »Angst« als unbegründet, nicht objektbezogen und »Furcht« als objektbezogen differenziert; in der Allgemeinsprache ist diese Differenzierung nicht üblich." (Duden)
So oft denken wir, Angst sei ein Gefühl, aber eigentlich ist es eine Waffe des Teufels. Es ist eine geistliche Macht, die dich hindern will, vorwärts zu gehen. Joyce Meyer hat Angst einmal "die Lieblingswaffe des Teufels" genannt.
Das ist das erste, was wir wissen müssen. Jedes Mal, wenn Angst an deine Herzenstür klopft, dann entlarve diese Angst. Du weißt, woher sie kommt und dass es ein Trick des Feindes ist dich zu schnappen.
2. Angst lähmt dich dein Leben zu genießen.
Jesus kam, um uns Leben zu geben, Leben im Überfluss (vgl. Johannes 10,10). Die Angst hindert uns daran das Leben in seiner ganzen Fülle zu genießen. Wenn deine Gedanken sich nur um deine Ängst kreisen oder du bestimmte Dingen nicht mehr tust, nur, weil du Angst vor ihnen hast.
Du hast Flugangst - deshalb wirst du nie in ein Flugzeug steigen. Du hast Höhenangst - deshalb wirst du nie einen Berg besteigen. Du hast Angst vor Menschen - deshalb wirst du allein zu Hause sitzen. Du hast Angst zu versagen - deshalb wirst du nur Dinge tun, von denen du überzeugt bist, dass du sie mit deiner eigenen Kraft hinbekommst. Ich kann verstehen, wie sich das anfühlt. Das "Gefühl" der Angst scheint in solchen Momenten alles andere zu erdrücken. Man hat das Gefühl machtlos zu sein. Als ich mir überlegte, was ich wohl studieren will nach meinem Abitur, da haben mich genau solche Gedanken bewegt und eingeschränkt. Ich hatte Angst mich für Studiengänge einzuschreiben, bei denen ich nicht recht wusste, ob ich die Bergspitze erklimmen würde. Viel leichter schien es sich für etwas zu entscheiden, bei dem man wusste, dass man es sicher schaffen würde.
Doch wo ist da Bitteschön das Vertrauen in den Schöpfer des Himmels und der Erde, den Herr aller Herrn, meinen Helfer und Ratgeber, mein Beschützer, mein Vater, in den, der das Beste für mich will und auf mich aufpasst? Wo ist da das Vertrauen in den, dem ich mein Leben übergeben habe, zu dem ich sagte, dass von heute an alles ihm gehört, meine Träume, meine Wünsche, meine ÄNGSTE?
3. That's the thing.
Petrus sah Jesus auf dem Wasser gehen. Der Sturm tobte. Petrus stieg aus dem Boot heraus und ging seinem Meister auf dem Wasser entgegen. Er sank nicht, denn sein Blick war fest auf Jesus gerichtet. Er spürte die Wellen und plötzlich sah er das Wasser, er sah auf den Sturm und begann zu sinken. Doch Jesus hat ihm seine Hand entgegengestreckt. Kein Unglück ist ihm zugestoßen. Jesus hat ihn nicht hängen lassen.
Wenn Stürme um uns toben, lasst uns nicht auf die Wellen schauen, der Meeresgrund ist tief unten, es gibt also viele Sorgen, die wir uns machen können. Wenn Stürme um uns toben, lasst uns Jesus anschauen, lasst uns unseren Blick auf ihn richten und nicht von ihm weichen. Lasst uns unsere Sorgen, unsere Ängste auf ihn werfen und darauf vertrauen, dass er alles gut macht, dass er wirklich der ist, der in Kontrolle ist. Lasst uns im Vertrauen Schritte gehen außerhalb unserer Komfortzone, denn dort fängt Glauben & Vertrauen oft erst an.
Das braucht eine Entscheidung. Wenn du das nächste Mal in eine Situation kommst, in der die Angst in dir aufsteigt und dich zu überwältigen versucht, dann proklamiere Gottes Wort und baue Glauben in dir auf. Entlarve die Angst als eine geistliche Macht, mit der der Teufel versucht dich zu stoppen.
Cathy ist wirklich berufen zu etwas Größerem. Sie ist beschenkt von ihrem Schöpfer, von ihrem himmlischen Dad mit Talenten und Gaben, mit Charaktereigenschaften, Stärken und Schwächen.
Angst lähmt uns oft für diese Dinge zu gehen. Angst zu versagen, Angst nicht gut genug zu sein, Angst zu jung oder zu alt zu sein, Angst über das, was andere denn von uns denken. Angst .... Du weißt es selbst, was es bei dir ist, dass dich lähmt. Nimm diesen Bereich und lege ihn Gott hin. Er will dich genau in diesem Bereich stark machen. Christine Caine schreibt in ihrem Buch Undaunted: "The very thing (the girl) once feared has become her playground." Gott hat viel vorbereitet. Lass nicht zu, dass Angst dein Leben und dein Alltag bestimmt und dein Leben einfach so dahin schwindet.
Stattdessen: PROCLAIM GOD'S TRUTH OVER YOUR LIFE!//
LOVE TO YOU GUYS.
dama
2. Timothy 1, 7
"God has not given us a spirit of fear, but of power and of love and of a sound mind."
Psalm 27,1
"The LORD is my light and my salvation - whom shall I fear? The LORD is the stronghold of my life - of whom shall I be afraid?"
Isaiah 41,10
"So do not fear, for I am with you; do not be dismayed, for I am your God. I will strengthen you and help you; I will uphold you with my righteous right hand."
Deuteronomy 31,6
"Be strong and courageous. Do not be afraid or terrified because of them, for the LORD your God goes with you; he will never leave you nor forsake you."
Joshua 1, 6 - 9
"Be strong and courageous, because you will lead these people to inherit the land I swore to their forefathers to give them. Be strong and very courageous. Be careful to obey all the law my servant Moses gave you; do not turn from it to the right or to the left, that you may be successful wherever you go. Do not let this Book of the Law depart from your mouth; meditate on it day and night, so that you may be careful to do everything written in it. Then you will be prosperous and successful. Have I not commanded you? Be strong and courageous. Do not be terrified: do not be discouraged, for the LORD your God will be with you wherever you go."
Psalm 34

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